So klappt´s mit dem Ausbildungsplatz

Auf das „Timing“ kommt es an

Ein bis zwei Jahre vor Ende deiner Schulzeit sollte es losgehen mit der Suche nach dem richtigen Ausbildungsplatz. Vor allem Banken, Versicherungen und große Industrieunternehmen haben sehr lange Bewerbungsfristen. Wer früh anfängt, sich zu informieren, zeigt Eigeninitiative und Engagement und hat bessere Chancen. Im Schaubild (s. unten) sind die zeitlichen Abläufe dargestellt.

Was zeichnet mich aus?

Wenn du weißt, was du gut kannst und gern tun möchtest, dann fällt es dir leichter, den geeigneten Ausbildungsplatz zu finden und andere von deinen Stärken zu überzeugen. Was macht dir in der Schule Spaß? Welche Fächer liegen dir? Welche nicht? Ein Gespräch mit deinem (Vertrauens-)lehrer kann dir weiterhelfen. Frage deine Eltern, Verwandte und Freunde, wie sie dich sehen. Du kannst auch einen Kompetenz-Check der IHK nutzen
(www.ihk-oldenburg.de, Dok.-Nr.618). So kannst du herausfinden, welche persönlichen Stärken du hast und welche Fähigkeiten für spezielle Berufsbilder noch gestärkt werden sollten.

Unterschiedliche Berufe stellen unterschiedliche
Anforderungen an ihre Bewerber. Im Berufseignungstest der IHK (BET) (www.ihk-oldenburg.de, Dok.-Nr. 618) werden deine Neigungen und Fähigkeiten für die einzelnen Berufsfelder getestet, so dass du erkennen kannst, welcher Beruf zu dir passt.

Welcher Beruf passt zu mir?

Um den für dich richtigen Beruf zu wählen, ist es hilfreich, wenn du folgende Fragen für dich beantworten kannst:

• Wo möchte ich arbeiten? (Büro, Werkstatt, Labor oder lieber an der frischen Luft?)

• Möchte ich überwiegend körperlich arbeiten?

• Arbeite ich gern im Team oder lieber allein?

• Knüpfe ich schnell Kontakt zu anderen Menschen?

• Sind Genauigkeit und Organisation meine Stärken?

• Kann ich gut mit Zahlen umgehen?

• Kann ich mich sprachlich gut ausdrücken?

Schülerpraktika während der Schulzeit und/oder freiwillige Praktika während der Ferien sind eine gute Gelegenheit, deine persönliche Eignung und dein Interesse für einen Beruf zu testen. Das hilft dir, bei interessanten Arbeitgebern einen Fuß in die Tür zu bekommen. Wenn du einen guten Eindruck
hinterlässt, könnte das die Eintrittskarte in ein Unternehmen sein. Du weißt schon lange, was du werden willst? Gut. Trotzdem: Informiere dich genau über deinen Traumberuf, die Arbeitsbedingungen und die jeweiligen Karrierechancen. Klammere dich nicht zu sehr an einen einzigen Beruf, beziehe realistische
Alternativen ein, denn auch ein Traumberuf kann sich für dich als Niete entpuppen.